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Törn 2005 vom 17.9.-24.9. |
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| Skipper: |
Klaus |
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| Crew: |
Charly - Sir Charles |
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| Strecke gesamt 216,9 sm |
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Vorbereitung:
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17.9.05 | Anreise |
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Die Anreise war dreigeteilt :
- Sir Charles und Christoph reisten mit dem mittlerweile legendären
Schlampenschlepper an (Audi TT Quattro),
- Ich fuhr den Umweg über Frohnleiten um Robert und Flo einzuladen,
- Horst fuhr mit dem Skipper und dem Proviant.
Bis 30 km vor Portoroz regenet es recht ordentlich, am Ziel ist es zuerst sonnig
bei 26 Grad.
Treffpunkt war die Marina in Portoroz, wo wir uns schließlich bei einem
Elektrolytgetränk und einem kleinen Imbiss wieder zusammenfanden ( Ankunft
zwischen 12:31 und 14:25 ) . Wir übernahmen
unser Schiff ( die Morchel, wie unser Kleinster zu sagen pflegt ) und hatten
eigentlich geplant noch am gleichen Tag auszulaufen. Jedoch machte uns
einerseits das Wetter ( Gewitter von 19:00 bis 1:00 Früh ) als auch die steigende Unlust
des Skippers einen Strich durch dir Rechnung. Geknickt zogen wir uns wieder in
die Marina zurück, und löschten den Frust mit Elektrolyten. Nach einem
Gute-Nacht-Schluck ziehen wir uns in die Schlafsäcke zurück. Das Wetter bleibt
die ganze Nacht recht stürmisch.
Sprüche zum Tag:
Flo: wann der Stille ins Meer springt, und a hai kummt, denkt der sich - a Wal -
den lass ich in ruh - der ist größer als ich.
TLO : wenn er hohl klingt, hat er zuviel Sprudel ( war eigentlich der Sound des
Außenborders gemeint, nicht der Flo )
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18.9.05 | Portoroz-Novigrad 21,4 sm |
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Das Wetter ist nach wie vor stürmisch (Windstärke 7, ca. 28 Beaufort) - nicht
gerade eine Einladung zum Auslaufen.
Nach einem kurzen Frühstück in der Marina hieß es endlich "Leinen los".
Nachdem unser ursprüngliches Ziel nach Italien zu segeln mit dieser Schüssel zu
unsicher war, musste umdisponiert werden, und es blieb eigentlich nur der Weg
nach Süden. Somit auf nach Umag zum Ausklarieren, und weiter nach Novigrad -
wieder einklarieren. Wieder war ein Tag versch... und diverse Mängel am Schiff,
die wir entdeckt hatten, machten eine Weiterfahrt vorerst unmöglich.
somit hieß es übernachten in Novigrad, und warten bis am nächsten Tag das
Serviceteam eintrifft, um unseren Kahn wieder auf Vordermann zu bringen. Hier
ein kurzer Auszug der Mängel :
- die Bilgepumpe läuft nicht ( die Kabel waren komplett zerfressen )
- im Boden schwimmt eine Mischung aus Süßwasser und Diesel und sorgt für einen
angenehmen Raumduft
- Die Batterie wird nicht geladen (nur bei Landstrom) - das Ladekabel war gar
nicht angeschlossen, die Starterbatterie
wurde überladen
- der Autopilot gab alle paar Sekunden ein nerviges Pfeifen von sich, und ließ
sich durch keinerlei Tastendruck beirren
( wurde von uns dann einfach außer Betrieb genommen)
- der Kompass an den beiden Ruderständen weicht um 10 Grad ab, beide deutlich vom
GPS.
- Die Log läuft nicht , daher keine Geschwindigkeitsanzeige ( wurde von uns am
nächsten Tag per Tauchgang erledigt )
Des weiteren haben wir bei näherer Betrachtung festgestellt :
- der Kartentisch ist unbrauchbar , da hat gerade ein A4-Zettel Platz
- der Herd ist in die Arbeitsplatte eingelassen, und NICHT kardanisch
aufgehängt
- Stauraum ist Mangelware, dafür gibt´s eine Mikrowelle ?!
Das ist kein Segelschiff sondern eine Badeplattform !
Sprüche zum Tag:
Flo : der Skip macht an auf URL ( bei uns gängige Bezeichnung für
mitfahrende Crew, ohne besondere Aufgaben )
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19.9.05 | Novigrad - Pomer 56,2 sm |
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Wir gönnen uns in der Marina ein Frühstück mit Ham and Eggs plus
Elektrolytgetränk, während die Servicecrew an unserer Morchel werkt. Nach fast
drei Stunden ist das Gröbste erledigt, und wir können wieder weiter. Wir nutzen
den anhaltend starken Wind, und Segeln "full Speed" Richtung Süden. Wir machen um
die Südspitze Istriens einen großen Haken, und kreuzen im Mondlicht bei 2m
Wellen mit Delphinbegleitung nach Pomer. So findet dieser verpatzte Tag noch
einen krönenden Abschluß. Faszinierend, wie diese Tiere mit dem Schiff spielen,
während man selbst mit über 8 Knoten durch die Wellen jagt.
Sprüche zum Tag:
Malloth : Nach Verzehr des "Grappa auf Haus" - Trinkst du noch, oder lebst
du schon?
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20.9.05 | Pomer - Losinj 32,1 sm |
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Der Wind hat 7-9 Beaufort, gemütliches Segelwetter, Flo nutzt die Gelegenheit, um während der Fahrt die Mastspitze zu erklimmen, und Top-Fotos zu machen. Nachdem die ersten Wellen über den Bug spülten, schreit Robert Alarm. Unsere Bugkabine gleicht einem Aquarium. Obwohl die Luke fest verschlossen war, drückt es das Wasser bei der Dichtung ins Boot. Perfekt ausgerüstet, verkleben wir die Luke mit Powertape. Dicht ! Wir erreichen die Insel Losinj, machen einen Badestop, wo ich auch gleich bei einem Tauchgang unter Schiff die Log wieder flott bekomme. ( Bis jetzt hatten wir nur die Speed-Anzeige von meinem GPS, das ich für die Trackaufzeichnung mit hatte). Wir ankern in einer geschützten Bucht, und lassen den Tag ausklingen.
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21.9.05 | Losinj - Pomer 29,8 sm |
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22.9.05 | Pomer - Rovin 32,6 sm |
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23.9.05 | Rovin - Portoroz 44,8 sm |
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24.9.05 | Rückfahrt |
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24.9.05 | Törnende |
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